Austausch
[kurz für] Respektrand [frz. respect ”Hochachtung, Ehrfurcht“, lat. respectus ”Rücksicht, Berücksichtigung“ eigtl. ”das Zurückblicken“, zu respicere ”zurückblicken, hinter sich schauen, Rücksicht nehmen“] Wörterbuch der deutschen Sprache
- respektieren [V.3, hat respektiert; mit Akk.] 1 jmdn. r. [veraltend] jmdm. Respekt entgegenbringen, jmdn. achten 2 etwas r. a auf etwas Rücksicht nehmen, etwas anerkennen (und sich danach richten); jmds. Alter, jmds. Wünsche r.; jmds. Einstellung, Meinung r. b bezahlen; einen Wechsel r.
Wenn man Toleranz oder gar Akzeptanz mit Respektieren ersetzen würde, wäre ich sogar dafür zu haben. Achten kann man eine Person, auch wenn man deren Ansicht nicht unterstützt oder gar dagegen ist. Sowieso findet es viel zu oft statt, dass man den Streitpunkt (nämlich die Meinung, Aussage, das Thema eben) aus den Augen verliert und allzu schnell auf die persönliche Ebene abgleitet. Man fühlt sich angegriffen, missachtet, denunziert, weil der andere auf seiner Ansicht beharrt, seinen Standpunkt klarmacht und diesen nicht aufgibt. Andersrum erwartet man aber, dass andere der eigenen Ansicht zustimmen und ist andernfalls wieder beleidigt.
Dabei wär´s so schön, wenn jeder immer im Hinterkopf behielte, dass man nichts erwarten sollte, was man selber nicht bereit ist zu tun. Und wenn man selbst seinen Standpunkt nicht aufgeben will, dann fordert man das bitteschön auch nicht von anderen. Das wäre nämlich respektlos.
- respektieren [V.3, hat respektiert; mit Akk.] 1 jmdn. r. [veraltend] jmdm. Respekt entgegenbringen, jmdn. achten 2 etwas r. a auf etwas Rücksicht nehmen, etwas anerkennen (und sich danach richten); jmds. Alter, jmds. Wünsche r.; jmds. Einstellung, Meinung r. b bezahlen; einen Wechsel r.
Wenn man Toleranz oder gar Akzeptanz mit Respektieren ersetzen würde, wäre ich sogar dafür zu haben. Achten kann man eine Person, auch wenn man deren Ansicht nicht unterstützt oder gar dagegen ist. Sowieso findet es viel zu oft statt, dass man den Streitpunkt (nämlich die Meinung, Aussage, das Thema eben) aus den Augen verliert und allzu schnell auf die persönliche Ebene abgleitet. Man fühlt sich angegriffen, missachtet, denunziert, weil der andere auf seiner Ansicht beharrt, seinen Standpunkt klarmacht und diesen nicht aufgibt. Andersrum erwartet man aber, dass andere der eigenen Ansicht zustimmen und ist andernfalls wieder beleidigt.
Dabei wär´s so schön, wenn jeder immer im Hinterkopf behielte, dass man nichts erwarten sollte, was man selber nicht bereit ist zu tun. Und wenn man selbst seinen Standpunkt nicht aufgeben will, dann fordert man das bitteschön auch nicht von anderen. Das wäre nämlich respektlos.

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